Hallo und Moin,
gestern Abend waren wir auf der Veranstaltung.
Diese war gut besucht, es waren viele Interessierte aus allen Lägern und Fraktionen dabei.
Die Fischer, Gemeindevertreter, Wasserschutzpolizei, Flughafengegner, Umweltschützer, sicher auch Vertreter des Segel- und des Surfvereins waren anwesend. Wir Kiter waren auch mit mehreren Leuten vertreten, sogar Schulbetreiber waren anwesend.
Fragen während der Vorträge waren nicht gewünscht, hierzu gab es am Ende Möglichkeit diese zustellen.
Grundsätzlich geht es auch hier um das EU-Programm NATURA2000 auf Fehmarn läuft da ja genau die gleiche Aktion. Hierbei müssen Flächen/Lebensräume ausgewiesen werden auf den sich die Vögel wohl fühlen und es geht darum keine Verschlechterung der Bestände herbeizuführen bzw. einen „günstigen“ Habitatszustand zu erhalten.
Das Thema ist sehr komplex und würde hier nun zu weit führen.
In regelmäßigen Abständen wird die Entwicklung der Populationen und der Habitate geprüft und bei negative Entwicklung droht dem Land, dem Staat eine Klage aus Brüssel die wiederum Strafzahlungen vorsieht. Das will man natürlich von Ministeriums- und Landesbehördenseite verhindern und das funktioniert nur mit entsprechenden Regelungen.
Der Ablauf ist der das jetzt von den Beratungsbüros eine Art Bestandsaufnahme gemacht wird und die Entwicklung der Gebiete aufgenommen wird.
Nein, wahrscheinlich kommt niemand zum Vögel zählen raus, man will hier auf vorhandene Daten zurückgreifen.
Wenn das steht wird der Handlungsbedarf ermittelt und wer davon betroffen ist z.B. Kommunen Landwirte Fischer Freizeitsportler etc.
Aus den betroffenen Gruppen werden dann Vertreter in Arbeitsgruppen berufen um den Standpunkt der Betroffenen zu vertreten und an einer gemeinsamen Lösung mitzuarbeiten.
Die Bildung der Arbeitsgruppen wird wohl in gut einem halben bis dreiviertel Jahr beginnen.
Vor einigen Jahren gab es schonmal so eine Aktion, was dabei herauskam sehen wir an der freiwilligen Befahrensrichtlinie der Wismarbucht. So liegt die Wassersportzone bei Pepelow in einem Bereich in dem es nicht wirklich gut funktioniert zu kiten. Warum ist das so? Da saß wohl kein kiter mit am Tisch und wenn Naturschützer und Landwirte über Kitezonen entscheiden kommt sowas halt dabei heraus.
Wir haben bei einer kurzen Besprechung nach der Veranstaltung für als wichtigstes Ziel erkannt auf jedenfall in die Arbeitsgruppen mit hinein zukommen um dort die Meinung der Kiter mit einbringen zu können.
Um dort allerdings ernst genommen zu werden ist es notwendig sich zu organisieren und eine klare Interessenvertretung zu schaffen und die genauen Interessen erstmal zu sammeln und aufzubereiten.
Soweit erstmal
Beste Grüße
Frank