Von einem weiteren Verein halte ich überhaupt nichts. Schon gar nicht nur von Kitern. In diesem Kampf gegen die Ökoterroristen ist es nur gemeinsam möglich die Schliessung weiterer Spot zu verhindern. Deshalb sollte die Bezeichnung neutral gehalten werden und ebenso Surfer, Windsurfer, Suppler etc einladen. Es wird schon schwierig genug, genügend engagierte Teilnehmer zu finden. Denn eins ist auch ganz klar; hast DU den Job des "Kiterangers" kannst DU dir das Gemecker von beiden Seiten anhören und Dich von den Kiteprolls zum Narren machen lassen.
Von den bisherigen Vereinigungen und Vertretungen muss man ganz klar unterscheiden
GKA - die schauen nur nach Ihrer Trophy, der Rest interessiert die nicht und muss es auch nicht;: alle Fahrer müssen ja auch Mitglied in einem DSV Verein sein. Leider sind die dann aber in Vereinen, die sich um den Rest nicht wirklich kümmern. Wirklich schade daran ist aber, daß auf mancher Veranstaltung so ein blöder Titel wie "Deutscher Meister" zumindest der Presse auffallen könnte.
VdWS - ein Verband von Schulen, der sich um Lizenzenpfründe kümmert, nicht um die Förderung des Breitensports
KSA - sorry von denen habe ich bislang noch nichts gehört. M.E. auch zu kurz gegriffen, s.o.
Bei den etablierten Verbänden wie den Landessegelverbänden oder dem DSV, die ja gerne für sich in Anspruch nehmen für alles zuständig zu sein, was mit Wind und Wasser zu tun hat, ist das Thema noch nicht angekommen. Am schönsten beim LSV SH; es gibt einen Reiter Kitesurfen auf der Webseite, immerhin, aber zum Inhalt hat es noch nicht gereicht.
Wer etwas für den Sport tun will, muss es auch machen. In die Vereine eintreten, mit 5-10 Mann zur Hauptversammlung gehen und dann bekommt man auch regional eine Kiteabteilung hin.
Dann kann ma ja als Verein einen Stammtisch anbieten, Treffen organisieren und das gemeinsame Kiten wird dann als "Veranstaltung" deklariert.
Idealerweiese bekommt man dann noch ein Schnupperwochenende für Jugendliche organisiert. Damit streitet man auf solchen Veranstaltungen schon nicht mehr um sein rein privates Vergnügen. Kein Bürgermeister oder Gemeindedirektor möchte nämlich lesen, daß er mit der Spotschliessung die Jugendarbeit eines Vereins kaputt macht.